17.06.10 : Trinity und ich wurden im Juni 2010 VIZE Landesmeister Obedience Klasse 2!
  
 
Obedience

Das Wort Obedience (Gehorsam) stiftet noch immer etwas Verwirrung im Hundesport. Gehorsam im herkömmlichen Sinne ist nicht Ziel dieser Sportart. Dabei gibt es keine Hundesportart, bei welcher der Hund nicht zumindest ein gewisses Maß an Gehorsam benötigt. Obedience ist die freudige Zusammenarbeit, das freudige Miteinander, von Hund und Mensch. Führen heißt nicht unterdrücken - es heißt den Hund so auszubilden, dass er arbeiten will, so dass er nach Aufforderung freudig und selbstständig die gewünschte Aufgabe ausführt. Ein guter Obedience Hund muss nicht arbeiten. Er will arbeiten. Obedience fordert höchste Konzentration zwischen Hund und Mensch, in Prüfungen bis hin zu etwa 15 Minuten. Ein Leistungsrichter wird sagen, dass es nichts Schöneres gibt, als das Gefühl zu haben „Die Zwei da sind eine Einheit und gehören zusammen“.

Prüfungen / Turniere

Obedience-Prüfungen werden in den Leistungsstufen Beginner-Klasse, Klasse 1, Klasse 2 und Klasse 3 durchgeführt.

In der Beginner-Klasse wird viel Wert auf die Wesensüberprüfung des Hundes gelegt. Man muss in dieser Klasse unter anderem fünf sogenannte Pflichtübungen erfüllen. Erhält das Team bei nur einer dieser Pflichtübungen keine Bewertung, ist die Prüfung nicht bestanden.

In den Leistungsklassen Obedience 1, 2 und 3, wird eine kontinuierlich ansteigende Leistungsanforderung und Weiterentwicklung der Übungen und deren Ausführung erkennbar. Die Übungen Es beginnt mit der perfekten Führigkeit. Hier soll der Hund dem Hundeführer in jeder Gangart und in allen Wendungen an dessen linker Seite freudig folgen, ob an der Leine oder in der Freifolge. Der Hund sollte eine gute Sozialisierung mitbringen, da es zu den Übungen gehört, dass der Hund neben anderen Hunden sitzend oder liegend bis zu mehrere Minuten auf den Hundeführer warten muss, während dieser sich teilweise sogar außer Sicht des Hundes entfernt. Auch muss der Hund in der Lage sein, sich durch eine ihm nicht bekannte Person betasten zu lassen, ohne seine Position zu verändern. Hierzu gehört ein nervenstarker Hund mit Vertrauen in seinen Hundeführer. Weitere Übungen, wie bspw. das Heranrufen und das Voraussenden in ein durch Pylonen begrenztes Viereck, die Kontrolle der Positionen “Sitz”, “Platz” und “Steh” auf Distanz, das Apportieren eines Metallstückes, sowie die Geruchsidentifizierung eines Hölzchens zwischen div. gleichartigen Hölzern, machen diesen Sport  abwechslungsreich und ausgesprochen anspruchsvoll. In der Bewertung der Übungen wird im Obedience im Vergleich zur Unterordnung im VPG Bereich noch mehr auf korrekte Präsentation einer Übung geachtet, allerdings hat hier die triebliche Intensität keinen hohen Stellenwert.




Das Foto auf der rechten Seite zeigt Uschi und Mitch (Trins Onkel). Die beiden sind sehr erfolgreich in Obedience.

A. Mitch von den Agility-Freaks ist der Bruder von A. Laddie von den Agility freaks, Trins Papa.

BH-A, Vereinsmeister BH-A  2001
Agility 2
Obedience 1, Obedience Vereinsmeister 2005
Obedience Landesmeister Klasse 1 - 2006
Obedience 2 seit August 2006
Obedience Vereinsmeister Klasse 2 - 2006

Liebe Uschi, herzlichen Glückwunsch zu den aktuellen Wettkampf-Ergebnissen 2007!